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TOP Teamorientierte Personalentwicklung

 

 

Update: Das Projekt „TOP – Teamorientierte Personalentwicklung“ ist am 28.02.2014 erfolgreich abgeschlossen worden.
Den umfassenden Projektbericht bieten wir Ihnen hier zum Download an


Durch die demographische Entwicklung ist von einem wachsenden quantitativen und qualitativen Bedarf professioneller Pflege und Betreuung auszugehen. Für die Beschäftigten in der sta-tionären Pflege nehmen die Anforderungen zu. Gleichzeitig steigt die Zahl der älteren MitarbeiterInnen.

Für das Personalmanagement ist der Erhalt der Arbeits- und Lernfähigkeit in alternden Belegschaften deshalb eine Schlüsselaufgabe. Zugleich wird es schwieriger, Fachkräfte und Berufsnachwuchs zu gewinnen. Dies erfordert eine Personalentwicklung, die die Lern- und Arbeitsfähigkeit der MitarbeiterInnen in den Mittelpunkt stellt und die Attraktivität als Arbeitgeber für die Personalgewinnung und –bindung fördert.

Mit dem Projekt „TOP – Teamorientierte Personalentwicklung“ sollen in den Altenpflegeheimen der Stadt Wuppertal und den Altenheimen der Stadt Mönchengladbach Mitarbeiter und Teams gestärkt werden, ihre Kompetenzen weiterzuentwickeln. Die Leitungen werden qualifiziert, die Lern- und Weiterbildungsbereitschaft ihrer MitarbeiterInnen zu fördern. Die Laufzeit erstreckt sich von 2011 – 2014.

Ziele und Phasen des Projekts:

  1. Erstellung von Kompetenzprofilen auf Einrichtungs- und Abteilungsebene
    Ausgehend von der lokalen und regionalen Marktsituation in der stationären Altenhilfe werden in den Pflegeeinrichtungen der Stadt Mönchengladbach und Wuppertal die gegenwärtigen und zukünftigen Bedarfe und Kundenbedürfnisse ermittelt. In Workshops werden die vorhandenen Kompetenzen eingeschätzt und mit den Kundenbedarfen und –bedürfnissen abgeglichen. Die Ergebnisse werden aufbereitet und dienen als Grundlage für die Erstellung der Kompetenzprofile
  2. Weiterentwicklung der Kompetenzen zur Personalentwicklung auf der unteren und mittleren Führungsebene
    Die Wohnbereichs- und Teamleitungen wird eine Weiterbildung zur Personalentwicklung (PE) durchgeführt. Ziel der Weiterbildung ist es, Konzepte, Methoden und Instrumente der PE so zu vermitteln, dass sie einen hohen Anreiz zum Transfer in das persönliche Führungshandeln ermöglichen. Dabei sind die Beachtung der Altersentwicklung und der Erhalt der Arbeits- und Lernfähigkeit der Beschäftigten ein Querschnittsziel der Fortbildung. Die Qualifizierung ist modular aufgebaut und enthält Praxistransferaufgaben, die mit dem Einsatz der entwickelten Kompetenzprofile und der Durchführung der Qualifizierungsbedarfsanalysen verknüpft werden.
  3. Durchführung von Qualifizierungsbedarfsanalysen (QBA)
    Welche Qualifikationen werden von wem, wann, wo und in welcher Ausprägung benötigt, ist eine Kernfrage in der Personalentwicklung. In der alltäglichen Zusammenarbeit eines Teams muss nicht jeder alles gleich gut können, jedoch muss gewährleistet sein, dass die Aufgaben in einer Mindestanforderung erfüllt werden und die Qualifikationsunterschiede z. B. in einem Team transparent sind und kompensiert werden können. Ziel der aufgabenbezogenen Qualifi-zierungsbedarfsanalyse ist es, die mitarbeiter- und einrichtungsbezogene Erfassung des Quali-fizierungsbedarfs über die Qualität der Aufgabenerfüllung im Team abzubilden. Die Methode der QBA wird in der Schulung zur PE für Leitungen vermittelt und als Transferaufgabe in den jeweiligen Teams von den Teilnehmern durchgeführt.
  4. Entwicklung und Durchführung arbeitsplatznaher Fort- und Weiterbildungsangebote
    Die Ergebnisse der Bestandsaufnahme anhand der Kompetenzprofile und der QBA bilden die Grundlage für die Fort- und Weiterbildungsplanung. Hierbei werden die Bedarfe gering quali-fizierter Beschäftigter besonders berücksichtigt. Neben übergreifenden Weiterbildungen
    für Beschäftigte beider Träger, werden Lerntandems zwischen jüngeren und älteren Beschäftigten organisiert, teaminterne Kurzfortbildungen angeboten und Trainings zur Förderung der Lernkompetenz durchgeführt. Zur Unterstützung der WBL und Teamleitungen wird ein Lern- und Kompetenzcoaching angeboten, die die Beschäftigten einzeln oder im Team in ihrer Lern- und Fortbildungsplanung und deren Umsetzung unterstützen.
  5. Evaluation und Verstetigung der Personalentwicklung
    Die Steuerung der Personalentwicklung durch Kompetenzprofile wird evaluiert und zur Regelaufgabe auf allen Leitungsebenen. Die Durchführung der QBA wird als regelmäßiger Prozess einmal jährlich als Grundlage der Fort- und Weiterbildungsplanung implementiert.

Projektorganisation:
Die Träger der Pflegeeinrichtungen bilden mit den Projektmitarbeitern interne Projektteams, die die einzelnen Phasen und Maßnahmen koordinieren.

Zur übergreifenden Abstimmung zwischen den Trägern ist eine Projektsteuerungsgruppe eingesetzt. BiG übernimmt die Gesamtkoordination, unterstützt die Einrichtungen konzeptionell und führt einzelne Fort- und Weiterbildungsangebote durch. Für die Fachöffentlichkeit wird eine Tagung mit den Projekterfahrungen und -ergebnissen durchgeführt. Die im Projekt entwickelten Instrumente und Konzepte werden als Dokumentation zur Verfügung gestellt.

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